Geld, Gold und Gottspieler - am Vorabend der nächsten Weltwirtschaftskrise (Politik, Recht, Wirtschaft und Gesellschaft: Aktuell, sachlich, kritisch, christlich) | Cover
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Geld, Gold und Gottspieler - am Vorabend der nächsten Weltwirtschaftskrise (Politik, Recht, Wirtschaft und Gesellschaft: Aktuell, sachlich, kritisch, christlich) [hardcover]

von: Roland Baader


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ISBN-13: 9783935197304, ISBN-10: 3935197306

hardcover:

Verlag: Resch-Verlag

Erscheinungsjahr: 2005

Größe: 20,8 cm x 14,6 cm x 3,6 cm

Gewicht: 540 g

Kurzbeschreibung:

INHALTSÜBERSICHT

Wußten Sie, dass…

Leseanleitung

Vorwort

I. DIE DROGE: Scheingeld

Die Lösung des Geldrätsels

Papiergeld in Deutschland

Die Gelderoberung

Der Goldraub

Ausbruch aus dem Zirkel

Tausendkünstler

Kleine Theoriegeschichte

Betrügerisches Kreditsystem

Blutvergiftung

II. DER PATIENT: “Kapitalismus“

Eine beispiellose Erfolgsgeschichte

Oasen-Kapitalismus

Ein Non-System

III. DIE SYMPTOME: Realitätsverlust und Machtkalkül

Zahlen und Vorstellungen

Ozeane aus Scheingeld und Schulden

Krieg gegen die Zivilisation

Die Welt-Katastrophe

Der Herr der Blasen

Sonnenfinsternis

Rausch und Kater

IV. DIE ANAMNESE: Falsche Ideen und Institutionen

Voodoo-Ökonomie

Drachentöter

Das Zinsmärchen

Mythos “Preisniveau-Stabilität“

Schreckgespenst ›Deflation‹

Umverteilungs-Organisationen

Pyromanische Brüder

Regenmacher

V. DIE DIAGNOSE: todkrank

Das Spiel ist aus

Krankheitsbilder

Rohrkrepierer-Kapitalismus

VI. DIE THERAPIE: Gesundes Geld

Diät

Abstinenz

Entzug

Konkurrenz

Freiheit

Präzision

VII. DIE GOTTSPIELER und ihre Gläubigen

Macht oder ökonomisches Gesetz

Wilsonianisches Zeitalter

“Neue Politik“ und altes Elend

Monetärer Sozialismus

Against politics!

ANHANG I: Ringos, Gringos und Bingos

ANHANG II: Papiergeld und Tyrannei (Auszüge)

BIBLIOGRAPHIE

PERSONENVERZEICHNIS

Vorwort

“Wir sind ganz und gar vom Bankensystem abhängig. Jeder einzelne umlaufende Dollar muß von irgendjemandem geborgt werden, sei es als Bargeld oder als Kredit. Wenn die Banken genügend synthetisches Geld schaffen, geht es uns gut; wenn nicht, verhungern wir. Wir sind vollständig ohne ein dauerhaftes Geldsystem… Das ist das wichtigste Thema, über das intelligente Leute nachdenken sollten. Es ist von so großer Bedeutung, daß unsere Zivilisation zusammenbrechen kann, wenn es nicht allgemein begriffen wird und wenn die Defizite nicht sehr bald behoben werden.“

(Robert H. Hamphill, Atlanta Federal Reserve Bank, USA).

Die Sozialsysteme der Wohlfahrts- und Sozialstaaten der westlichen Welt steuern dem Zusammenbruch entgegen. Viele sind bereits am Ende und werden nur noch mit budgetpolitischen Tricks und betrügerischen Manipulationen mühsam aufrechterhalten. Der Wohlstand der Industrienationen besteht seit rund drei Jahrzehnten zu einem Gutteil nur noch aus Schein und Illusion – konkret: aus Kapitalverzehr – und steht mit seinen Fundamenten auf dem schlammigen Untergrund eines riesigen Schuldenmeeres. Es ist nur eine Frage der (relativ kurzen) Zeit, bis diese Scheinwelt in sich zusammenbricht. Ob der Kollaps mit galoppierender Inflation oder mit scharfer Deflation (oder beidem nacheinander) einhergeht, und ob er in eine jahrelang marodierende Rezession oder in eine schwere Depression mit reihum ablaufenden Staatsbankrotten mündet, sind offene Fragen. Daß der Turmbau zu Babel zu Ende ist und die Industrienationen in eine Periode der Verarmung eintreten, steht fest.

Die Gründe für das Desaster sind vielfältig, und die Literatur über die Ursachen ist endlos. Eine der wichtigsten Ursachen

jedoch – wahrscheinlich sogar die Hauptursache – wird fast nie genannt und weltweit nur von einer Handvoll Ökonomen (der Österreichischen Schule der Nationalökonomie) thematisiert: das falsche Geld, das nationalisierte – also sozialisierte Papiergeldsystem, welches den monetären Kreislauf sukzessive vergiftet und die Leistungskräfte der Volkswirtschaften zerstört. Das Schweigen der Ökonomen zu diesem Thema hat wiederum seine Gründe; der wichtigste davon klingt ungeheuerlich – und ist doch traurige Wahrheit: Nur wenige (sehr wenige!) Ökonomen wissen, was Geld ist. Genauer: Kaum einer kennt das Wesen des Geldes.

Das vorliegende Buch will die Lösung des Geldrätsels (die schon lange bekannt ist) offenkundig machen und darlegen, welche schwerwiegenden Folgen das besagte Nichtwissen (oder Nichtwissenwollen) in der Wirtschaftsgeschichte – vor allem in der Wirtschaftsgeschichte der letzten 100 Jahre – hatte und nach wie vor hat. Wir wollen uns das Krankheitsbild der Industriestaaten nach Art eines Mediziners der Reihe nach vornehmen: 1) die Droge selbst, die krank macht: das Scheingeld; 2) den Patienten, der daran erkrankt ist: den “Kapitalismus“ (besser: das, was davon noch übrig ist); 3) die Symptome der Krankheit; 4) die Anamnese, also die Krankengeschichte (und Vorgeschichte); 4) die Diagnose (bezüglich Art und Schwere der Erkrankung); und 5) die Therapie, die zur Heilung führen könnte und würde, wenn sie zur Anwendung käme. Abschließend soll erörtert werden, was wohl der tiefste Grund für die Drogensucht nach dem falschen Geld sein mag – und was das mit dem “Gottspielen“ zu tun hat.

Vorab aber wollen wir das Geldrätsel lösen. Das Kapitel ›Die Lösung des Geldrätsels‹ ist ziemlich theorielastig. Aber leider kann ich dem Leser nicht raten, es zu überspringen, weil es zum Verständnis der nachfolgenden Kapitel unerläßlich ist.