Kunst an Architektur: Kleihues + Kleihues, Stefan Sous, Anette Haas, Friederike Tebbe, Antje Schiffers, Thomas Sprenger, Ulrich Brüschke | Cover
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Kunst an Architektur: Kleihues + Kleihues, Stefan Sous, Anette Haas, Friederike Tebbe, Antje Schiffers, Thomas Sprenger, Ulrich Brüschke [hardcover]


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ISBN: 3803007283, EAN: 9783803007285

hardcover:

Verlag: Wasmuth Verlag GmbH

Erscheinungsjahr: 2010

Größe: 28,4 cm x 22,2 cm x 1,0 cm

Gewicht: 558 g

Kurzbeschreibung:

Jan Kleihues hat bei der Konzeption der Ausstellung und des Buches zu seinem im Bau befindlichen Neubau für die BND-Zentrale in Berlin Wert darauf gelegt, dass neben der Architektur auch die dafür entworfenen Kunst-am-Bau-Projekte ausführlich vorgestellt werden. Denn sie werden integraler Bestandteil der Architektur sein und diese nachhaltig bereichern.

Dieses Vorgehen ist in seiner Konsequenz zunächst überraschend. Beim Betrachten der Architekturperspektiven und dem Studium der Kunstprojekte wird jedoch deutlich, wie sehr es sich lohnt, die Aufmerksamkeit auf die Kunst und ihre Beziehung zur Architektur zu richten. Gleichzeitig wird deutlich, dass das Motto "Kunst an Architektur" nicht nur die Wertschätzung des Architekten für die Kunst unterstreicht. Man kann auch herauslesen, welches Selbstverständnis Kleihues von seiner Architektur hat. Sie ist souverän und offen für die umfassende und komplexe Bespielung mit Kunst. Denn keine der Arbeiten von Brüschke, Haas/Tebbe, Schiffers/Sprenger und Sous ist vom Maßstab her klein oder unscheinbar. Alle nehmen sich ihren Raum und sprechen ihre eigene Sprache. Für die Kunst vor dem Gebäude bildet die sorgsam modellierte Großform eine ideale Bühne. Im Inneren ist die aus wenigen Elementen komplex aufgebaute Raumstruktur ein wunderbarer Rahmen für die Kunst. Er lässt sie einerseits hervorragend zur Geltung kommen, verliert durch deren Präsenz jedoch nichts von seiner eigenen Strahlkraft.

Die Erfahrung zeigt, dass Kunst am Bau ein leider unterschätztes Thema ist. Aus diesem Grund kann man "Kunst an Architektur" gar nicht hoch genug bewerten. Es zeigt, wie beide Genres sich bereichern können, ohne ihre jeweilige Autonomie zu beeinträchtigen.